08.02.2023

Mit einer der bekanntesten Paukenschläge der Musik möchten wir 4 Schlagzeuger uns Ihnen vorstellen.

Das Stück „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss beinhaltet einen klangstarken „Sonnenaufgang“ und einen Ausflug zu „den Hinterwäldlern“. Hierbei handelt es sich um die ersten zwei Teile von insgesamt 9 Stück, welche namentlich aus Nietzsches Buch übernommen wurden. Alle 9 Teile aufzuführen, würde allerdings den Rahmen des Konzerts sprengen.

Dass bei diesem Stück manch einer von uns nahezu nur Pausen (43 Takte lang) zählt, um dann zum richtigen Zeitpunkt 8 Takte lang die Sonne vollends scheinen zu lassen, sei nur am Rande erwähnt. Dabei soll nicht der Eindruck erweckt werden, man bräuchte uns nicht. Ohne uns wären die Musiker sonst des Öfteren taktlos unterwegs.

 

Schon lange kann man auf die Geschichte der Schlaginstrumente zurückblicken, so gibt es Schlaginstrumente Schätzungen zu Folge schon seit 60000 - 35000 v. Chr.

Unser Repertoire die Musik zu bereichern und zu begleiten, beginnt bei den sanften Klängen der Windchimes oder der Triangel, dem ausdrucksstarken Schlagzeug sowie den melodiebegleitenden Stabspielen und der zu Beginn erwähnten Kesselpauken. Da kann es schon vorkommen, dass es beim Instrumentenwechsel in der hintersten Reihe manchmal etwas trubelig ist und wir einiges an Weg zurücklegen müssen.

 

Man könnte meinen am Schlagwerk zu spielen erhöhe den Stressfaktor. Aber im Gegenteil dazu beweisen Studien, dass das Trommeln die Gehirnleistung steigert, Stress reduziert und Glückshormone ausschüttet. Im Zusammenspiel mit unseren Musikerkollegen sind wir uns sicher, können wir auch Sie zur Stressbewältigung und zu Glücksgefühlen anregen.

 

Falls jemand bedenken hat „Also sprach Zarathustra“ von 1896 sei zu alt für Sie/Ihn, den können wir am Frühjahrskonzert auch noch mit einer neuen Version erfreuen, welches die klassische Melodie verpackt in einem neuen Gewand darbietet.

 

Freuen Sie sich auf den Bericht in der nächsten Woche…

 

Tim, Moritz, Marius und Liam

01.02.2023

Das Stück Göttin des Feuers von Steven Reineke ist die musikalische Darstellung der hawaiianischen Göttin Pele, welche als Schöpferin und Zerstörerin gilt. Sie ist bekannt für ihren Zorn und ihre Wutausbrüche. Wer aus Versehen oder absichtlich Lavasteine von ihrem eigentlichen Ort mitnimmt, wird seines Lebens nicht mehr froh und wird vom Unglück verfolgt. Dennoch hat sie auch eine sanfte und liebenswürdige Seite, welche ebenfalls im Stück zuhören ist. Diese Stellen werden vor allem in wiederkehrenden Solopassagen von den Göttinnen des Feuers, dem Querflötenregister, übernommen. In diesen Teilen hören Sie eine liebliche, getragene Melodie, welche die Schönheit der Schöpfung ausdrückt.

Wir Querflöten oder auch wir „Feuergöttinnen“ bestehen aus momentan neun aktiven Spielerinnen. Damit sind wir nicht nur das größte, sondern auch das jüngste Register des MVA‘s. Im Temperament stehen wir der Göttin Pelé in Nichts nach.

 

Freuen Sie sich auf ein dramatisches und abwechslungsreiches Stück mit den Feuergöttinnen des Musikverein Aichschieß.

25.01.2023

Diese Woche wollen wir Posaunen, im Volksmunde auch das Orchester genannt, das Stück „Non

Nobis Domine“ vorstellen.

 

Es ist der Soundtrack zu dem Film ,,Henry V‘‘ und bedeutet übersetzt so viel wie ein Ausdruck von

Dankbarkeit und Demut. Das beschreibt auch sehr gut unsere Gefühle, wenn mal wieder aufgrund

von Unordnung oder schlechter Organisation, die eigenen Noten fehlen und unsere Heldin Diana

selbstverständlich eingreift und aushilft.

 

Die Einleitungsmelodie hat es bereits in sich. Selbst uns zieht sie immer wieder aufs Neue in den

Bann, weswegen wir dann doch öfters mal versehentlich den Einsatz verträumen. Daher verpasst

auf keinen Fall dieses unglaubliche Gefühlserlebnis und kommt am 18.03.2023 bei unserem

Frühlingsfest mit auf die Reise!

Wir würden uns mega freuen

 

Grüßle Christoph, Diana, Mick, Lorenz und Timo.

18.01.2023

Der Holzwurm oder Schwarzwurzeln, so werden wir oft witziger weise, manchmal auch spöttisch genannt. Dabei sind wir als Register weit über 20 Meter in Körperlänge lang, haben insgesamt über 180 Klappen und „Löcher“ zu bedienen – na kommt Ihr drauf, wer wir sind?

Richtig – die 8 fröhlichen und sehr charmanten Klarinetten des Musikverein Aichschieß. Bunt gemischt nahezu jedes Jahrzehnts treffen wir uns jeden Mittwoch um gemeinsam zu proben. Aktuell proben wir auf unserer Frühjahrskonzert am 18.03.2023. Endlich wieder ein Konzert – das ist ein Lichtblick nach so langer Pause. Das Musikstück Lichtblicke von Kurt Gäble spiegelt die lange Coronapause musikalisch als Lichtblick, ja sogar ein wenig Hoffnung wider. Die kräftigen Fanfaren am Anfang und am Ende des Werkes wirken wie eine Art Rahmen, in den die eigentliche Komposition wie ein Bild eingebettet ist. Wir Holzwürmer umspielen gekonnt mit Leichtigkeit funkelnde schöne Momente. Wir schenken Euch und uns ein Bewusstsein für die schönen Dinge des Lebens. Wir schenken Euch musikalische Lichtblicke (v. Kurt Gäble) des Lebens. Nehmen Sie unser Geschenk an? – Dann sehen wir uns am 18.03.2023 ab 18.00 Uhr in der Schurwaldhalle – wir freuen uns auf Euch!